Meine Reise ins Baltikum 2026 – 2. Abschnitt Lettland
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Am Freitag, den 5. Juni 2026 und 18. Tag meiner Reise erwache ich nach einer etwas regnerischen Nacht ausgeruht in Lettland im Nationalpark Page.
Hier habe ich (nachts noch alleine) übernachtet.Hier in diesem kleinen Häuschen residiert der Parkranger, nur tagsüber. Mit ihm habe ich eine Tour durch den Park gemacht. Los geht’s.Jan, der Parkranger aus Holland, der hier sein Herz an Natur und Frau verloren hat, zeigt uns Kratzspuren eines Dachses, der nach Nahrung in der Wiese sucht, vielleicht Maikäferlarven…man muss schon genau hinschauen.Die Dachse, die zumeist nachtaktiv sind, setzen ihren Kot häufig gemeinsam an einer Stelle ab, Grundlage für neues Leben. Ich gebe zu, nicht sehr spektakulär…Vor 25 Jahren kam Jan aus Holland hier an und brachte 25 Wildpferde mit. Damit begann die Geschichte des Nationalparks Pape auf 12.000 ha.Während die jungen Hengste die ersten Jahre in kleinen Gruppen zusammenleben, …kehren sie später zur Herde zurück und verbinden sich oft zuerst mit einer jungen Stute, ohne dass es zu Machtkämpfen in der Herde kommt.Hier hat ein älterer Hengst das Sagen.Junger Hengst mit junger Stute, die oft ihr Leben lang verbunden bleiben.Dürfte mal zum Friseur… Seelen aneinander reiben …So hübsche, friedliche Tiere, die in völliger Freiheit leben dürfen.Sie kamen immer näher; sie kennen Jan seit einer Ewigkeit und haben keinerlei Scheu.Das Fohlen ist wahrscheinlich Anfang Mai, also vor 4 Wochen, geboren worden.Mit diesem Bild verabschiede ich mich von den Konik-Pferden.Die Landschaft ist durch die Pferde, die Wisente und die Heckrinder geprägt worden. Die Heckrinder sind eine Nachzüchtung der ursprünglich hier beheimateten Auerochsen, die an das Leben im rauen Klima mit sehr kalten Wintern und die z.T. feuchten Wiesen angepasst sind. Sie haben gemeinsam in 25 Jahren ihren Lebensraum neu gestaltet. Die Weiden werden gemeinsam begrast, die Pferde nehmen den leckeren Klee, die Rinder den Rest.Früher war hier eine Kolchose, hier das Fundament eines alten Bauernhauses.Durch Wölfe wird auch mal ein Tier gerissen, hier eine Auerochsenkuh, etwa 15 Jahre alt, wie der Führer …anhand der Jahresringe auf dem Horn, etwa 10, bestimmen kann plus 4-5 Jahre, die der obere Teil zum Wachsen braucht. Zumeist können sich die Herden aber selbst gegen die Wölfe schützen. Die Auerochsen haben die Landschaft des Papesees völlig verändert. Das Schilf, rechts im Hintergrund noch zu sehen, haben sie vollständig abgeweidet und suchen jetzt auch im flachen Wasser nach Nahrung. Anders als z.B. das schottische Hochlandrind haben sie kein Problem mit dem Wasser und Wasserbüffel würden die tiefen Temperaturen von z.T. unter -30° Celsius nicht überleben.Der Ufergürtel ist praktisch neu entstanden und …bietet nun Platz für Sumpfiris.Der Kadaver einer 25-30 Jahre alten Stute, wahrscheinlich die letzte der vor 25 Jahren hier angesiedelten ursprünglichen Herde.Abschied vom Seeufer, endlich geht es zu den …Rindern.Eine mächtige Kuh.Hier der dominante Stier der Herde.Red (balls) Bull…Pause zum Wiederkäuen… sehen alle recht zufrieden aus.Junge Mutterkuh mit Kälbchen.Die Mutterkuh ist noch sehr jung, sie hat noch keine Jahresringe an ihren Hörnern, wahrscheinlich ihr erstes Kälbchen.Das Kälbchen ist vermutlich erst ein bis zwei Tage alt und wurde der Herde noch nicht zugeführt.Mit diesem Plakat verabschiede ich mich vom Nationalpark Pape, der so wunderbar von Jan betreut wird. Viele der Aufnahmen habe ich mit meiner Fuji-Kamera mit 762 mm Brennweite gemacht, da ich insbesondere den Rindern nicht allzu nahe kommen konnte (und wollte).Jan hat mir noch eine Beobachtungsstation genannt, zu der es dann über das Wasser …auf rutschigem Weg …zu diesem Haus im Riet ging.Sehr einsam, aber den Vögeln war es zu nass. Man kann sie allerdings hören. Nur 2 Schwalbenpaare nisteten unter dem Dach, waren damit für mein (richtiges) Objektiv zu nah. Zum Glück war es hier regengeschützt, denn nach der Wanderung zu Pferden und Rindern fing es jetzt an zu pladdern und mein Regenzeug war im WoBi… Die Nacht verbrachte ich bei strömendem Regen auf einem LKW-Parkplatz, wo ich mit Bettina und Kai aus dem Spreewald in ihrem Wohnmobil einiges an Wein getrunken habe, so dass der heutige Bericht erst am nächsten Tag entstand.
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Am Samstag, den 6. Juni 2026 und 19. Tag meiner Reise ging es nach einer Nacht im strömenden Regen weiter in Lettland nach Norden.
Erstes Ziel: Auf der A11 nach Norden zur „Großstadt“ Liepāja, jedenfalls nach lettischen Maßstäben. Mit 67.000 Einwohnern ist sie die drittgrößte Stadt des Landes. Gleich am Parkplatz, erstaunlicher Weise kostenlos, der futuristische Konzertsaal „Lielais dzintars“, auf deutsch „Großer Bernstein“. Nächstes Jahr wird Liepāja europäische Kulturhauptstadt. Vom Hafen von Liepāja aus besteht eine tägliche Fährverbindung nach Travemünde.Es gibt drei evangelisch-lutherische und eine katholische Kirchen in der Stadt, außerdem noch zwei orthodoxe Kirchen. Hier die evangelische Dreifaltigkeitskathedrale von 1758.Das Innere der Kirche. Die Orgel von Barnim Grüneberg war 1885 bei ihrer Fertigstellung bis 1912 die größte Orgel der Welt mit 131 Registern, vier Manualen und mehr als 7000 Pfeifen.Im Stadtbild (o wei, das Wort hat jetzt einen merzwürdigen Beigeschmack) fallen neben vielen renovierungsbedürftigen Häusern einige besonders schön hergerichtete Häuser auf.Diese Haus in der Fußgängerzone ist zwar nicht so prächtig, aber …von einer Gedenktafel geschmückt. Hier hat ein Ehepaar 11 Juden versteckt und damit vor dem sicheren Tod durch die Nazis beschützt, einfach mutig.Hier gibt es sie noch, wie auch in Niort und Florenz, die gute alte Markthalle.Das InnereDas Angebot ist ziemlich fleischlastig, aber …auch Gemüse kommt nicht zu kurz.Hinter (oder vor) der Markthalle der offene Markt mit allem, was der Mensch braucht und nicht braucht, im Hintergrund die St. Anna-Kirche.Die Kirche konnte ich wegen einer Trauerfeier nicht besuchen und besichtigen.St. Josef KathedraleRömisch-katholisch.im Kirchgarten war ich ganz alleine.Von innenIn diesem bzw. hinter diesem wunderschönen Restaurant aus Holz …mit genauen Details …habe ich auf der Terrasse gegessen.es war gut besucht.Fischtopf nach uraltem Rezept.Spaziergang durch die Altstadt …mit Abdichtung der Holzbalken.Wer bläst denn hier?Etwas neuer: Das Rathaus, mit Innenhof.noch ein paar Eindrücke von Liepāja, bevor ich die Stadt …verlasse und mir ein Quartier …für die Nacht suchen werde. Hier war früher einmal die Speicherstadt.Nicht alles ist wieder hergestellt. Weiter geht es mit dem WoBi nach Norden. Tschüss Liepāja.Ob ich hier am Hafen in Ventspils, einer mondänen Sommerfrische etwa 100 km weiter nördlich etwas finde?Govs ceļotāja, angesagte Bunte Kuh. Der Parkplatz steht im Stellplatzführer, ist aber nur für PKW zugelassen, also weiter nach Norden.Etwas weiter nördlich finde ich in Liepene einen Platz für (mindestens) eine Nacht. Der Platz liegt sehr ruhig, einige hundert Meter vom Meer entfernt und außer einem Australier und einem Ehepaar, alle im Zelt, bin ich der einzige WoBi-Fahrer.Es ist alles da, gute sanitäre Anlagen und eine schöne, vollständig ausgestattete Küche, in der ich mir …erstmal Lachsnudeln mache, die ich auf dem Sitzplatz vor der Küche mit einem Glas Wein genieße.Auch hier blüht überall der Flieder wie in Litauen, und es ist noch so hell um 20 vor elf.Später gehe ich dann ans Meer und vervollständige meinen heutigen Reisebericht. Diese Foto entstand eine Stunde später um 20 vor zwölf.
==================================== Guten Morgen nach Deutschland. Heute ist Sonntag, der 7. Juni 2026, der 20. Tag meiner Reise und der Regen von gestern ist vergessen. Hier bleibe ich erstmal.
Das Wetter meint es gut mit mir. Es ist 08:55 Uhr und es hat für lettische Verhältnisse schon angenehme Temperaturen. Hier könnt auch ihr sehen, wo ich mich inzwischen befinde, die rote Nadel nördlich von Ventspils. Heute wird es bis 21°C warm, für hiesige Verhältnisse fast Hochsommer.Mein WoBi steht neben einer Apfelplantage, die Bäume blühen (erst) jetzt. Das Wetter meint es bisher gut mit mir auf meiner Reise und auch die nächsten zwei Wochen soll es bis auf zwei Tage nur aufwärts mit den Temperaturen gehen.Ich konnte bereits draußen frühstücken und studiere jetzt den Reiseführer.Heute liege ich am Strand und mache … nix!nach dem Baden in der OstseeDie Kiefer ist der häufigste Baum hier, sie schützt das Land vor der See. eine wunderschöne beruhigende LandschaftJetzt habe und bin ich genug ausgeruht, es geht zum Campingplatz, noch immer leer und es wird gekocht, es gibt bei Jeni (der Name der Campingplatzbesitzerin) eine gute Küche und einen schönen Sitzplatz davor. Damit geht ein sehr erholsamer Tag zu Ende.
==================================== Guten Morgen nach Deutschland. Heute ist Montag, der 8. Juni 2026 und der 21. Tag meiner Reise ins Baltikum.
Guten Tag nach Deutschland. Heute mache ich eine kleine Wanderung in den Dünen und Kiefernwäldern. Hier blüht wie auch in Litauen überall der Flieder, mitten im Wald. Heute Nachmittag ist Regen angesagt, aber es ist nicht kalt. So bleibt auch mal Zeit für Hausputz im WoBi.Die baltischen Staaten kann man als Heimat der Blaubeeren und …Preiselbeeren bezeichnen. Sie wachsen und tragen hier im Überfluss, wenn es auch bis zur Ernte noch etwas dauern wird.Eigentlich wollte ich hier ja runter und am Strand zurücklaufen, aber das wird wohl nichts.Die See ist ganz ruhig, man könnte baden …Hier war auf der Karte ein Aussichtspunkt eingezeichnet, der aber wohl abgestürzt ist.Mit diesen Bildern vom Rückweg zum Campingplatz …endet mein heutiger Bericht aus Lettland.
==================================== Guten Morgen nach Deutschland. Heute ist Dienstag, der 9. Juni 2026 und der 22. Tag meiner Reise ins Baltikum.
Eigentlich wollte ich den Leuchtturm von Oviši besuchen und besteigen, aber leider geschlossen. Ich fahre jetzt die Küste hoch nach Kap Kolka oder Kap Kolken, da treffen offene Ostsee und die Bucht von Riga mit verschiedenen Strömungen aufeinander; baden sollte man da nicht. Aber heute ist auch kein Badewetter. Bis ich dort oben ankomme, stehen noch einige Punkte auf meiner to see list. Etwas weiter nördlich und einige km ins Landesinnere stehen die Radioteleskope von Irbene. Die Sowjetunion hat von hier aus mit 3 Teleskopen den Nachrichtenverkehr des Westens abgehört und ausgewertet. Heute werden noch zwei Teleskope von der Universität Ventspils wissenschaftlich genutzt.Umfangreiche Wohnblocks aus früherer Zeit zeigen die Bedeutung des streng geheimen Projekts, von dessen Existenz die Öffentlichkeit erst 1993 erfuhr.ein lost place.Der Leuchtturm von Mikeltornis, mit 62 m der höchste im Baltikum, steht etwas schief, da auf Sand gebaut, daher nicht zu besichtigen. Das wusste ich aber vorher.Das Meer und der Strand bei Mikeltornis sind wunderbar und menschenleer. Heute ist Baden aber nicht angesagt.Der Leuchtturm Slītere steht etwa 20 km weiter nordöstlich im Landesinneren im gleichnamigen Nationalpark, etwa 5,3 km von der Küste entfernt. Da er auf der 58 m hohen „Blaue Düne“ steht, reichen 24 m Höhe aus, um ihn zum höchsten Leuchtfeuer Lettlands zu machen, das Feuer leuchtet auf 28 m Höhe.Diesen Leuchtturm durfte ich besteigen, …allerdings nicht bis ganz oben, so dass …der Blick auf die Ostsee etwas eingeschränkt war. Aber immerhin.Hier beginnt der Naturlehrpfad des Nationalparks. Hoffentlich komme ich da wieder raus und rauf.Fast wie auf einem Baumwipfelpfad schaut man hier von oben auf die Baumkronen.Ich glaube, da muss ich nachher wieder hoch, eine Standseilbahn habe ich nirgends gesehen.Der Pfad geht mitten durch abgestorbene Baumriesen hindurch und …wurde in großen Teilen neu angelegt.Hochmoor, zumeist basisch, d.h. da wächst nicht viel.Dieser Teil des Weges ist nicht ganz so neu.Komme ich da noch rüber?Nur der Weg wird freigeschnitten.Echter Urwald entsteht, wenn es keinerlei menschliche Eingriffe gibt. Man merkt es an der kühlen Luft und der hohen Luftfeuchtigkeit.Das Zeug kenne ich irgendwo her, da hätte ich gar nicht so weit reisen müssen. Und nun beginnt der Aufstieg auf die „Blaue“ Düne“.Nach nur 174 Stufen wieder oben, schnauf.Zum Nationalpark gehört auch dieser Naturlehrpfad, etwa 2 km weiter, der zu zwei ganz abgelegenen Teichen führt.Der erste ist der Lielas Pēterezers, traumhaft gelegen, auf einem Bretterpfad geht es über den moorigen Untergrund dann zum zweiten, …dem Mazais Pēterezers. Es muss noch einen dritten Teich geben, es führt kein Weg dahin.Diese Libelle ist mir auf Hin- und Rückweg gefolgt und wollte wohl fotografiert werden.20 km weiter bin ich am nördlichsten Punkt des Kurlands, an dem die Ostsee auf die Rigaer Bucht trifft.Genau hier an der Ruine des Leuchtturms „Kolkas Bākas drupas“ im Wasser ist das Kap.Ein Kameraschwenk zeigt die völlig ruhige sehr flache See. Schiffe müssen das Kap weiträumig umfahren, damit sie nicht auf Grund laufen. Der Meeresboden soll hier mit Schiffswracks übersät sein. Im Hintergrund ist der Leuchtturm von Sorve zu sehen. Er liegt an der Südspitze der Insel Saaremaa, die bereits zu Estland gehört. Da will ich vielleicht auch noch hin.Übernachtung in Melnsils unten rechts auf der Karte. Campingplatz bezahlen mit Bargeld, ungewöhnlich fürs Baltikum.Mit Restaurant am Platz, kalte Rote-Bete-Suppe mit Kefir und gekochtem Ei, hinterher Hering mit Kartoffeln, esse ich immer gerne.
==================================== Guten Morgen nach Deutschland. Heute ist Mittwoch, der 10. Juni 2026 und der 23. Tag meiner Reise ins Baltikum.
Mit einem Blick aus dem WoBi beginnt ein neuer Tag meiner Reise.Das ist ein Haus auf dem Campingplatz.das auch …und das auch.Ich fahre ein paar km weiter und finde bei Purciems eine Pfad durch eine Dünenlandschaft.Hier gehen Sanddünen, die früher am Meer lagen, tief nach unten. Vor 7600 Jahren war dieser Küstenstreifen vom Meerwasser bedeckt. Unter dem Einfluss der vorherrschenden Südwest- und Westwinden lagerten sich Sand und Kies ab. Es entstand eine 40 km lange und 200 – 300 m breite Sandbank, die sich immer mehr über den Meeresspiegel erhob. Zunächst entstand eine Lagune mit reicher und vielfältiger Flora und Fauna. Später sank der Meeresspiegel und aus der Lagune entstanden flache Süßwasserseen. Der Fluss ist ein Kanal zum Meer, der zum entwässern der dahinterliegenden Seen dient und das Gebiet landwirtschaftlich nutzbar machte. Er heißt Pilsupe und mündet in die Bucht von Riga. Dort will ich hin.An diesem Strand bleibe ich eine Weile und gehe auch baden. In Roja an der Roja gibt es einen Hafen, der auch von Fischern benutzt wird. In einer Art Kantine bekomme ich zu essen und eine Limonade zu trinken, wie sie oft im Baltikum angeboten wird.Später fragte ich am Hafen, ob ich mir ein Boot ausleihen kann, leider erfolglos. Tretboot wäre gegangen.So gab es einen Cappuccino. Roja hat mich nicht überzeugt, ich fahre weiter Richtung Riga.Ich fahre weiter zum Angernsee, auf lettisch Engures ezers. Er ist der drittgrößte See Lettland und ist durch eine 1,5 – 2,5 km breite Düne vom Meer getrennt. Hier gibt es direkt am Seeufer einen schönen Parkplatz im Wald, auf dem ich übernachten werde. Dadurch ist er sehr flach, an einigen Stellen weniger als einen Meter tief. Hier gibt es einen Turm zur Vogelbeobachtung.Auch hier halten Heckrinder und …Wildpferde die Vegetation kurz.Sie grasen in friedlicher Eintracht.Das sieht man auch nicht allzu oft in freier Natur, meist nur im Tierfilm.Auch hier leben die Tiere völlig frei.Bei den Möwen herrscht helle Aufregung, was ist bloß los?Dann kommt eine Gänsefamilie …ganz nah an den …Beobachtungsturm heran.Mama und Papa passen immer auf, ignorieren mich aber. Damit geht ein weiterer ereignisreicher Tag im Baltikum zu Ende.
==================================== Guten Abend nach Deutschland. Heute ist Donnerstag, der 11. Juni 2026 und der 24. Tag meiner Reise ins Baltikum.
Hier also ist Riga. Jetzt suche ich den Stellplatz-Heute habt ihr erst spät von mir gehört, da ich nicht so recht wusste, was ich unbedingt sehen soll. Der Grund war das Wetter. Im Nationalpark Kemeri sollte ich mir unbedingt den Moorpfad antun, sagte einer meiner Reiseführer. Aber erstens war das Wetter sehr feucht und es gelang mir nicht, die Parkgebühr zu bezahlen, weil ich dazu a. eine App installieren sollte und b. keinen Mobilfunkempfang hatte, außerdem tauchten plötzlich ganz viele kleine Mücken auf. Kurzum, ich hatte die Nase voll und fuhr weiter.Da der Regen stärker wurde, beschloss ich, an Jūrmala, einem mondänen Badeort vorbei schon heute nach Riga zu fahren, allerdings mit leicht mulmigen Gefühl im Bauch. Ihr wisst schon, wegen der „Hunde von Riga“, einem Kriminalroman mit Kurt Wallander als Kommissar aus dem Jahr 1992. Aber der Umbruch von der Sowjetrepublik zum freien Lettland dürfte ja inzwischen abgeschlossen sein. Auf dem Campingplatz in Riga angekommen, wo ich auch bar bezahlen sollte, fing es an zu schütten. Später ließ der Regen nach und ich wanderte in die Altstadt. Im Foto seht ihr rechts das Schwarzhäupterhaus aus dem Jahr 1334, das erst 1999 wieder aufgebaut worden ist, nachdem die Sowjets die Ruine nach dem Ende des 2. Weltkriegs sprengten. Die Schwarzhäupter waren unverheiratete junge ausländische Kaufleute, die in Riga lebten, ohne das Bürgerrecht der Stadt zu besitzen. Links im Bild seht ihr den Turm der evangelischen Petrikirche. Jetzt habe ich Hunger und esse graue Erbsen, angeblich typisch lettisch. In Deutschland gab es die schon im dreißigjährigen Krieg und sind auch heute noch in Elmshorn und Ostfriesland beliebt. Es werden also die Deutsch-Balten gewesen sein, die die Erbsen mitgebracht haben. Es hat wunderbar geschmeckt.Letzte Ausblicke für heute, der Fluss heißt Daugava und nicht Mississippi, wäre ja auch falsch geschrieben (der Schiffsname).Über diese Brücke muss ich gehen, …das ist aber nicht der Eiffelturm, sondern der Sendemast des lettischen Rundfunks.Zweizylinder, ob das ein Zweitakter ist? Damit endet der 24. Tag meiner Reise.
==================================== Guten Morgen nach Deutschland. Heute ist Freitag , der 12. Juni 2026 und der 25. Tag meiner Reise ins Baltikum.
Mein Rundgang durch Lettlands Hauptstadt beginnt mit dem Rigaer Schloss. Nach einer bewegten Geschichte, 2013 wurde es bei einem Brand schwer beschädigt, ist es jetzt Sitz des lettischen Staatspräsidenten.Das Freiheitsdenkmal, 1935 in der kurzen Zeit der nationalen Selbständigkeit errichtet, hat zweimal die sowjetische und einmal die deutsche Besatzung überstanden.Der Wöhrmannsche Park ist der älteste Park in Riga und wurde 1817 eröffnet. Er wurde zum Großteil vom preußischen Generalkonsul Johann Christoph Wöhrmann und seiner Mutter gestiftet.Hier wird gearbeitet, vielleicht von Studenten der nahegelegenen Universität, die …den Park auch für Skizzen benutzen.Der Park wird rege genutzt, hier am Gadalaiki Springbrunnen. Wie überall gibt es viele Bänke zum Ausruhen.Hier die alte Universität, die neue technische Universität …befindet sich auf einem großen Campus in der Nähe vom Campingplatz.Jetzt geht es in die sogrannte Neustadt, in der Jugendstil dominiert. Was für „Drogas“ es da wohl gibt?Splendid Palace, eine altes Jugendstilkino, in dem gerade eine Abschlussfeier wohl von Absolventen der Universität stattfindet. Später strömen mir von überall her festlich gekleidete Menschen entgegen, ist wohl was Größeres. Details der Fassade.Sehr viele Villen wurden schon wieder hergerichtet.Eine Mittelschule im Jugendstil, noch in Betrieb, und …hier der Eingang.Ein schönes Eckhaus und …gleich daneben dieses Schmuckstück.der Nachbar zur rechten aus dem Jahr 1912 wartet noch auf Renovierung.Zwischendurch mal was Hölzernes.Euch alle Jugendstilhäuser zu zeigen, ist praktisch unmöglich, daher nur eine kleine Auswahl.Das wird sicher auch noch renoviert. Das Jugendstilviertel erstreckt sich über viele Straßenzüge und wurde vom Architekten Michail Eisenstein schon in seinen ganz jungen Jahren maßgeblich gestaltet.Zwischendurch mal etwas Abwechslung: dieses etwas frivole Wandgemälde ziert die Stirnseite eines Gymnasiums und trägt die Aufschrift (nachts mit Beleuchtung): „Wir sind die Regenwürmer, wir müssen die Erde beackern“. In der Widmung unten rechts steht: „Kunst braucht Raum“. Da ist was dran. Schön schlicht.Da bleibt noch viel zu tun.Ganze Straßenzüge sind schon wieder hergestellt worden.In diesem Jugendstilhaus hat von 1939-1941 die Cheka gewütet, heute unter der Bezeichnung KGB bekannt. Lettische Bürgerinnen und Bürger wurden praktisch grundlos verhaftet, verhört und massenweise auch in diesem Gebäude erschossen. Es gab einen Paragraphen 58 Abs. 2, damit konnte jedes Verhalten als ein gegen die sowjetische Ordnung gerichtetes Verhalten betrachtet werden, Strafen ab 10 Jahre Haft/Arbeitslager bis Tod. 2014 wurde hier in den praktisch unveränderten Räumen ein Museum eingerichtet, das auch gut besucht war.Gedenktafel an dem HausEin Haus schöner als das andere …Nun das letzte Jugendstilhaus für heute mit …Detail.Somit habe ich die Altstadt vernachlässigt, aber darüber finden sich in jedem Reiseführer alle gewünschten Informationen, Jugendstil war mir heute wichtiger und der Besuch in einem Museum wartet auch noch auf mich.Gleich neben dem Wöhrmannschen Park befindet sich die Parkanlage Esplanade und in selbiger das Lettische Nationale Kunstmuseum. Was hat nun das Foto damit zu tun? In diesem Museum befinden sich die seltener fotografierten sanitären Anlagen, die m.E. auch Kunst darstellen, nämlich dieser funktionale Waschtisch, den ich mich erst gar nicht zu benutzen traute.Das Museum zeigt nationale lettische Kunst vom 18. Jahrhundert bis heute. Ich kann und will nicht alles dokumentieren, aber die Surrealisten haben mir gefallen, hier der „Tanz“ von Deja 1976 und …„Gefangen im Leben“ von Dzīvibā Sagustīs aus dem Jahr 1975. Das sind wir doch alle, „gefangen“ in unserem Leben. Das erinnert mich an den Titel des Buches, das ich nochmal schreiben möchte: „Ich bin gefangen, aber es tut nicht weh“Hier nun das vorletzte Bild für heute: aus den Illustrationen für Imants Ziedonis‘ Epiphanies von Ilmars Blumbergs. Das letzte Bild ist mein Anwärter für das Foto des Jahres aus dem Lettischen Nationalen Kunstmuseum:Life aus dem Lettischen Nationalen Kunstmuseum: Das Brautpaar des Jahres, dessen Fotosession ich aus anderer Perspektive eingefangen habe.Ich hab mein Herz in Riga verloren. Damit gute Nacht nach Deutschland, hier ist es nämlich schon nach 22 Uhr und Zeit für die Nachtruhe.
========================================== Guten Morgen nach Deutschland. Heute ist Samstag, der 13. Juni 2026 und der 26. Tag meiner Reise ins Baltikum.
Heute geht es ins Lettische Ethnographische Freiluftmuseum Brīvdabas.Schon kurz nach der Gründung des Staates Lettland wurde die Idee geboren, ein Freilichtmuseum zur Bewahrung des bäuerlichen Erbes einzurichten.Während die Häuser an der Küste mit Reet gedeckt waren, wurden wie bei uns die Häuser im Landesinneren mit Holzschindeln gedeckt.Häuser aus verschiedenen Regionen Lettlands Kurzeme, Latgale, Vidzeme, Zemgala und Selija sind errichtet worden.Aber das schönste an diesem Tag war die Aufführung von lettischen Volksliedern mit Einbindung der Besucher, die ebenso wie die Sänger in alten Kostümen daher kamen und sich vor Ort den Kopfschmuck selber herstellten.Das Publikum machte trotz des einsetzenden Regens mit Begeisterung mit.Später im Nationalpark Gauja, benannt nach dem gleichnamigen Fluss, wollte ich mir die Burgruine Krimulda ansehen, später dann den Ort Sigulda mit Burg. Der einsetzende Regen zwang mich in ein Café und meine Idee, mit der Seilbahn nach Sigulda über den Fluss Gauja zu fahren, musste ich auf morgen verschieben.Dafür gab es schon wieder ein Brautpaar beim Fototermin.Schöne Kulisse.Nachdem ich mir einen Stellplatz für die Nacht gesucht hatte, bin ich dann in dieses Restaurant gegangen.Falls jemand mal in die Gegend kommt, kann ich es euch sehr empfehlen. Das war die Vorspeise, Lachs.In Lettland ist und isst man auch bei kühlerer Witterung gerne draußen, denn …beim Essen wird einem bekanntlich warm. Damit schließe ich meinen Bericht für heute und wünsche einen schönen Abend und eine gute Nacht.
========================================== Guten Morgen nach Deutschland. Heute ist Sonntag, der 14. Juni 2026 und der 27. Tag meiner Reise ins Baltikum.
Das also sind die Reste der Burg Krimulda, einer Bischofsburg des Erzbistums Riga gegenüber der Stadt Sigulda.Von hier aus geht es über die Gauja nach Sigulda.In der Kabine der Seilbahn.Wer will, kann aus der Seilbahn Bungee-Springen, ohne Scherz. Natürlich nur nach Voranmeldung.Burg Treyden, eine weitere Bischofsburg des Erzbistums Riga.Gegenüber, links die Ruinen der mittelalterlichen Burg und rechts das neue Schloss Sigulda. Die schaue ich mir gleich an. Sigulda liegt 50 km nordöstlich von Riga. Sigulda ist als Wintersportgebiet bekannt; hier gab es Weltcuprennen für Mono- und Zweierbob, außerdem gibt es kleinere Skisprungschanzen.Durch dieses Tor geht es erst einmal in den Park des neuen Schlosses von Sigulda.Das Schloss wurde 1878 im neugotischen Stil von der Familie Kropotkin errichtet.Blick vom Park auf das andere Ufer der Gauja mit Burg Treyden.Hinter dem „neuen“ Schloss liegt die mittelalterliche Burg von Sigulda. Die Burg Segewold wurde 1207 als befestigte Burg errichtet und später zu einem Konventsgebäude umgebaut. Sie gehörte dem Schwertbrüderorden, später livländischer (=lettischer) Ordenszweig des Deutschen Ordens.Im Schwedisch-Polnischen Krieg um die Vorherrschaft im Baltikum wurden Burg und die alte Siedlung Sigulda zerstört.Im Innenhof der Burg.So soll die Burg einmal ausgesehen haben. Sie wurde erst spät für Besucher umgebaut und kann seit 20212 besichtigt werden, wobei auf der Zugbrücke Wegezoll (Eintritt) zu entrichten ist.Es wird feucht von oben und ich suche einen trockeneren Ort auf, denn das neue Schloss von Sigulda kann besichtigt werden. Es wurde im 1. Weltkrieg zerstört. Der lettische Schriftstellerverband erwarb das Gebäude und restaurierte es mit großem Aufwand. Hier wurden und werden wichtige Entscheidungen verkündet.Der großer Sitzungssaal.Junge Schriftsteller wurden hier gefördert und erhielten Stipendien, um sich hier zu entwickeln.„Vergnügen“ vom lettischen Künstler Pēteris Teodors Ozolinš 1937. Als Modell für die nackte Schönheit diente dem Maler seine Frau. Die hat sich was getraut.Turmbesteigung.Blick auf die alte Burg.Rückweg am Park der Stadt vorbei. Die Stadt selber ist nicht sehr sehenswert, viele Parks und schicke neue Häuser, aber nichts Geschichtliches. Also weiter in den Nationalpark Gauja, der auch lettische Schweiz genannt wird.An der Gauja: eine historische Holzfähre, die zwei Autos oder ein Wohnmobil über die Gauja übersetzen kann.Nur mit der Kraft der Strömung bewegt sich die Fähre, die auf zwei Schwimmpontons aufgebaut ist.Über zwei Umlenkrollen wird die Fähre gesteuert, faszinierend. Ich bekam eine Einzelfahrt hin und zurück (ohne WoBi, ich wollte ja nicht auf die andere Seite, war nur wegen der Fähre hier).Weiter geht es an der wilden Gauja. Hier gibt es ordentliche Strömung.Strömung an der Gauja in beide Richtungen.Ein Lupinenfeld.Jetzt fahre ich auf der Suche nach einem Übernachtungsplatz über die Amata, wie schön.An der Amata; im Hintergrund die Brücke, über die ich gerade gefahren bin. Wo bleibe ich heute Nacht? Hier ist es nicht so schön.Hier gibt es einen schönen Platz.Über diese Brücke musst du gehen, …sie hängt nur an Steilseilen; als ich rüber ging, wackelte es ganz schön.Wilde Amata.Von der Brücke aus geht es über Stufen nach oben zu einem wunderbaren Ausblick auf die geteilte Amata.Hier ist mein Stellplatz für heute Nacht.Ich bin unterwegs auf dem Pfad „Im Reich der Waldmutter“, der Herrscherin und Beschützerin des Waldes.Blick auf die Amata und die schöne lettische Landschaft.Ausblick beim Abstieg. Damit endet der 27. Tag meiner Reise.
========================================== Guten Morgen nach Deutschland. Heute ist Montag, der 15. Juni 2026 und der 28. Tag meiner Reise ins Baltikum. Es könnte auch sein, dass ich heute Geburtstag habe.
Auf Straßen wie dieser geht es weiter im Nationalpark Gauja nach Cēsis, soll der interessanteste Ort im Nationalpark sein. Die Straßen sind besonders gut befahrbar, wenn sie schöne Querrillen haben. Das ist halt Lettland.Das ist die Hauptstraße von Cēsis. Bei uns wäre das die Fußgängerzone, aber hier fährt man halt.Der zentrale Platz ist der Vienibas laukums in der Nähe der Johanniskirche, die leider geschlossen war. Es war überhaupt nicht viel los, noch zu früh in der Saison.In diesem Haus soll sich eine Sternerestaurant befinden, leider geschlossen. Hätte mich schon gereizt, zur Feier des Tages …Also in ein Café; Cappuccino können sie hier auch.Auch hier gibt es noch viele schöne Holzhäuser, auch wenn sie noch etwas Farbe vertragen könnten. Im Hintergrund die Johanniskirche.Die größte Sehenswürdigkeit des Ortes ist die Ruine dieser mittelalterlichen Festung. Sie wurde um 1212 von Deutschen Kreuzrittern errichtet (das waren die barmherzigen Samariter, die den Einheimischen ihr Hab und Gut gegen einen unerwünschten Glauben abnahmen). Die Landmeister des livländischen (=lettischen) Teils des Deutschen Ordens wohnten hier bis 1577 und hatten hier ihre größte Machtbasis in der Region Livland. Im Jahr 1577 hat Ivan der Schreckliche die Burg belagert und mit (für damalige Zeit) modernster Artillerie, die er über Monate hierher transportieren ließ, sturmreif geschossen. Die gesamte Burgbesatzung hat sich daraufhin selbst (und die Burg) in die Luft gesprengt. Sie wussten, dass der Ivan nicht umsonst seinen Beinamen hatte. Der linke Turm wurde beginnend im 19. Jahrhundert wieder aufgebaut und …kann heute für das richtige Burgfeeling mit einer Laterne in der Hand besichtigt werden. Die ist aber auch notwendig, da es …wie hier in diesem Treppenhaus keinerlei Beleuchtung gibt und es dort dunkler wird als bei jeder Sonnenfinsternis.Turmblick.In diesem Turm sind Fundstücke von Ausgrabungen und mögliche Rekonstruktionen ausgestellt.Man geht heute davon aus, dass die Burg mit Glasfenstern und Fensterläden ausgestattet war.Hier war früher die Kirche, ziemlich groß für eine Burg, dahinter das neue Schloss. Hinten der Altar, …dessen Platte man gefunden hat.Es gibt auch ein neues Schloss mit Ausblick auf die Altsadt.Hier die Johanniskirche.Ausblick vom neuen Schluss auf die alte Burg.Die große Bibliothek mit zentralem Kaminofen.In diesem Raum geht es um die Entstehung der lettischen Flagge, …die auch selbstbewusst auf dem Turm des neuen Schlosses weht.Hier sind auch Fundstücke aus der Zeit des Deutschen Ordens ausgestellt.Nun verlasse ich Cēsis und fahre weiter nach Norden. Vorher ein Blick auf die Burg von der anderen Seite.Einige km weiter Richtung Ostsee wurden diese Sandsteinfelsen am Strand angepriesen, …aber so spektakulär …fand ich sie nicht. Der dazugehörende Campingplatz hat mich auch nicht überzeugt, gerade heute nicht, so ganz ohne Restaurant und schöne Aussicht, so dass ich weiter nach Norden fuhr.Ich bin jetzt 10 km vor der Grenze zu Estland in Salacgrīva an der Marina und …habe einen wunderschönen Sitzplatz bei einem echten Italiener direkt am Jachthafen gefunden, die Sonne ist rausgekommen und ich genieße den Ausblick.Die letzten Teilnehmer einer Segelschule sind zurückgekehrt und leeren ihr Boot aus, da sie gekentert waren und der Segellehrer ihnen nicht geholfen, sondern nur Anleitung zur Selbsthilfe gegeben hat.Es wird noch gebadet.Mit dieser Abendstimmung, es hat zwischendurch etwas geregnet, verabschiede ich mich für heute und beende auch meinen Blog über dieses wilde und doch so geschichtsträchtige Lettland, da meine Reise morgen in Estland weitergeht.