Baltikum 2026

Meine Reise ins Baltikum 2026

Am Morgen des 19. Mai 2026 beginnt meine diesjährige Reise mit dem WoBi. Warum WoBi und nicht Womo??? Das erfahrt ihr vielleicht später…

Um 16 Uhr Ankunft in Wroclaw – Breslau an der Marina. Breslau soll ich mir unbedingt ansehen, also wird’s gemacht.

Gar nicht so einfach mit der Straßenbahn ins Zentrum, jedenfalls beim ersten Mal. Mit der App „Jakdojade“ gelingt es. Und sogar kostenlos für Senioren wie mich!
Einfach überwältigend, die Altstadt.
Blick auf das alte Rathaus, das Wahrzeichen der Stadt. Früher beherbergte es Bürgerhalle, Fürstensaal, Gerichtssaal, Ratsstube, Ratsältestenstube und den Remter (Festsaal).
Ursprünge aus dem 13. Jahrhundert, immer wieder umgebaut, zwischen 1470 und 1480 umfassend erweitert und mit einer spätgotischen Fassade versehen, beherbergt es jetzt das Museum der bürgerlichen Kunst und im Keller eine Bierwirtschaft.
Der Markplatz neben dem Rathaus mit dem Fontanna „Zdroj“
Das ehemalige Warenhaus Feniks der Gebrüder Barasch am „Ring“, heute Rynek, wurde 1904 eröffnet und war damals „eines der modernsten und größten“ Warenhäuser Breslaus. 1936 mussten die jüdischen Eigentümer das Kaufhaus für 517.028,47 RM verkaufen, für weniger als die Hälfte des Schätzwertes.
Heute verkauft man hier Hamburger.
Da kommt ein polnisches Bier gerade recht.
Blick nach links und …
nach rechts. So lässt es sich aushalten.
Fontanna „Zdroj“ im Detail

Mit diesem Blick vom Stellplatz an der Marina mit Blick auf eine der großen Brücken über die Odra endet der erste Tag meiner Reise ins Baltikum.



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Am Mittwoch geht es bei strahlendem Sonnenschein in Richtung Litauen. Wer weiß, wo ich heute Nacht schlafen werde.

Mittags wollte ich nicht in einer der anonymen Raststätten einkehren und suchte und fand wenige km neben der Autobahn diese gemütliche polnische Gaststätte.
Als Vorspeise gab es eine Gemüsesuppe mit Kartoffeln und Graupen, das Hauptgericht war ein deftiges Schnitzel auf Kartoffeln mit Salat, dazu hausgemachte Limonade. Was für eine Wohltat, dort zu rasten.
In Litauen angekommen. Gleich hinter der Grenze habe ich einen Platz zum Ausruhen und Entspannen gefunden, schließlich habe ich mehr als 660 km hinter mir.
Ich bin auch nicht allein.
Hier habe ich mein Abendessen serviert. Der Besitzer hat mir ein ganz besonderes Bier und selbstgebrannten Schnaps geschenkt.
Er wohnt mit seiner Familie in Mariampol und hat sich diesen Platz als Wochenenddomizil für seine Familie und sich ausgebaut. Hier soll es viele Vögel geben, also morgen Kamera auspacken. Zuvor habe ich den hausgebrannten Schnaps probiert, gar nicht schlecht. Morgen dann mehr, z.B. vom eigenen Wein?!??

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Heute, am Donnerstag, den 21. Mai starte ich mit Ausruhen.

Gleich am Morgen bekam ich am Wohnmobil Besuch,
im Flug nicht ganz so leicht zu erwischen.
Cosi fan tutte (natürlich auch tutti), vor allem im Mai.
Ein Grünfink
In Litauen blüht der Flieder, wie schön.
Heute Abend gibt es Spezialbier aus Litauen, das man aber nicht kaufen kann. Ein Geschenk vom Stellplatz-Besitzer.
Zum Glück bin ich nicht allein.

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